LBV-Pressebereich
Hier finden Sie die Pressemitteilungen des LBV zu Naturschutz und Umweltthemen. Der LBV äußert sich in Pressemeldungen zu wichtigen Themen aus Naturschutz, Vogelschutz, Landwirtschaft, Klimaschutz, Entwicklung und Planung.
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Franziska Back, Referentin Presse und Öffentlichkeitsarbeit
Weitere fachliche Ansprechpartner und Ansprechpartnerinnen finden Sie in der jeweiligen Pressemeldung.
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Allgemeines Material zum LBV
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Der bayerische Naturschutzverband LBV - Landesbund für Vogel- und Naturschutz in Bayern e. V. - setzt sich durch fachlich fundierte Natur- und Artenschutzprojekte sowie Umweltbildungsmaßnahmen für den Erhalt einer vielfältigen Natur und Vogelwelt in Bayern ein. 1909 gegründet ist der LBV der älteste Naturschutzverband im Freistaat und zählt aktuell über 115.000 Unterstützer*innen. Ehrenamtliche in rund 350 Gruppen schützen in vielfältigen Projekten aktiv die Natur vor Ort. Besonders im Bereich der Umweltbildung nimmt der LBV bundesweit eine Vorreiterrolle ein. In seinen 14 Umweltbildungseinrichtungen begeistert der Naturschutzverband jährlich über 130.000 Besucher*innen. Als ganzheitlicher Naturschutzverband setzt sich der LBV für eine Vielzahl an Wildtieren und Pflanzen sowie in einem bayernweiten Quellschutzprogramm ein. Zu seinen jüngsten Erfolgen zählt die Rettung des Weißstorchs in Bayern, das Volksbegehren Artenschutz – „Rettet die Bienen!“ und die Auswilderung des Bartgeiers in Deutschland.
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Vogelgezwitscher für Ihre Berichterstattung gesucht?
Um Ihren TV- oder Hörfunkbeitrag über den LBV mit passenden Vogelstimmen zu ergänzen, bieten wir Ihnen Audiodateien der häufigsten, heimischen Vögel an. Kontaktieren Sie uns bei Interesse gerne unter presse@lbv.de
Themen-Pressebereiche
Zu unseren großen Mitmach-Aktionen Stunde der Wintervögel, Stunde der Gartenvögel, Insektensommer und Vogel des Jahres sowie zum Bartgeier-Auswilderungsprojekt finden Sie weitere Informationen, Pressemitteilungen und Pressefotos in den jeweiligen Pressebereichen.
Pressemeldungen 2025

Naturschutzkriminalität: Wieder zwei vergiftete Greifvögel im Landkreis Neustadt/Aisch-Bad Windsheim
Ende Februar meldete ein Spaziergänger zwei tote Mäusebussarde bei der Polizei in Neustadt/Aisch, die in einem Waldstück bei Uehlfeld gefunden worden waren. Vier Wochen später liegen nun die Untersuchungsergebnisse vor: Beide Tiere starben an einer Vergiftung mit dem seit 2008 in der EU verbotenen Insektizid Carbofuran. Das Nervengift ist auch für Menschen und Haustiere gefährlich.

Storchschnabel statt Geranie: So klappt es mit der Artenvielfalt im Garten
Die bayerische Natur erwacht langsam. Gärtnerinnen und Gärtner stehen schon in den Startlöchern für die neue Saison. Im Pflanzenhandel gibt es bereits ein breites Angebot der üblichen Topseller: Geranien, Stiefmütterchen oder Petunien. Bei Garten- und Balkonbesitzenden stehen immer noch viele Pflanzen hoch im Kurs, die zwar schön anzusehen sind, aber wenig für die Artenvielfalt tun.
PM-21-25 Sinnvolle Alternativen zu beliebten Beet- und Balkonpflanzen.pdf (388,9 KiB)
PM-21-25 Langsporn-Veilchen - Pfeuffer Eberhard_LBV Bildarchiv (4,9 MiB)
PM-21-25 Margeriten - Thomas Duerst_LBV Bildarchiv (8,0 MiB)
PM-21-25 Sand-Thymian - Geidel Christiane _LBV Bildarchiv (1,1 MiB)
PM-21-25 Storchschnabel mit Bläuling - Pfeuffer Eberhard_LBV Bildarchiv (6,2 MiB)

Der Kuckuck ruft – und ganz Bayern hört hin
Wenn der markante Ruf des Kuckucks erklingt, ist der Frühling in Bayern in vollem Gange. Wir fordern auch in diesem Jahr alle Naturbegeisterten auf, ihren ersten gehörten Kuckucks-Ruf zu melden.

Vorsicht bei Osterfeuern: Versteckte Tiere vor den Flammen retten
Gerade in diesem Jahr, in dem Ostern in den späten Frühling fällt, werden vielerorts bereits Wochen vor dem Fest die Holzscheite und Zweige für das Osterfeuer aufgeschichtet. Doch was viele nicht wissen: Diese Tradition hat fatale Folgen für Kleintiere und Vögel. Igel verstecken sich zwischen den Zweigen, gerade wenn diese länger liegen. Und auch Vogelarten wie Rotkehlchen, Zaunkönig oder Heckenbraunelle bauen ihre Nester gerne darin.

Geburtstagsparty in den Bergen: Ausgewilderte Bartgeier kehren in den Nationalpark Berchtesgaden zurück
Passend zum fünften Jahr des gemeinsamen Auswilderungsprojekts des LBV und des Nationalparks Berchtesgaden ist aktuell der Großteil der bayerischen Bartgeier wieder im unmittelbaren Umfeld des Nationalparks versammelt. Fünf von sieben Geiern halten sich seit Anfang März im Umkreis von wenigen Kilometern um den Königssee auf und fliegen gemeinsam in wechselnden Konstellationen durch die Bergwelt. Mit Bavaria, Recka, Nepomuk, Wiggerl und Vinzenz ist ein Vogel aus jeder bisherigen Auswilderung wieder zurück im Gebiet.

Im Zeichen des Frühlings: Schwalben kehren nach Bayern zurück
Mit Sonnenbrille auf der Nase und kaltem Getränk in der Hand lassen sich die ersten warmen Sonnenstrahlen genießen. Was fehlt da noch zum Frühlingsglück? Natürlich: Bayerns Schwalben, die anmutig und blitzschnell über Städte und Dörfer sausen. Im April kehren die ersten Rauch- und Mehlschwalben aus ihren Überwinterungsgebieten zurück. Doch leider werden die fliegenden Frühlingsboten von Jahr zu Jahr weniger. Sie finden immer seltener geeignete Nistplätze und weniger Insektennahrung.
PM-18-25 Schwalben kehren nach Bayern zurück.pdf (390,3 KiB)
PM-18-25_Mehlschwalbe - Roessner Rosl_LBV Bildarchiv (11,4 MiB)
PM-18-25_Nisthilfen_am_Haus - Lindhorst Hauke_LBV Bildarchiv (20,7 MiB)
PM-18-25_Rauchschwalben - Glaessel Markus _LBV Bildarchiv (2,7 MiB)
PM-18-25_Rauchschwalben_im_Nest - Broders Dr. Olaf _LBV Bildarchiv (17,3 MiB)

Frühlingserwachen in der Falterwelt: LBV ruft zum Melden von Schmetterlingen auf
Schon den ersten Schmetterling des Jahres entdeckt? Mit den ersten wärmeren Frühlingstagen sind auch die farbenfrohen Luftakrobaten wieder unterwegs. Bereits zum zweiten Mal bittet der bayerische Naturschutzverband LBV (Landesbund für Vogel- und Naturschutz) im Rahmen des Mitmachprojekts „Falter im Fokus“ alle Bürgerinnen und Bürger, ganz besonders auf drei Schmetterlingsarten zu achten und jede Beobachtung dem LBV zu melden: Admiral, Schwalbenschwanz und Taubenschwänzchen.

LBV zu Tag des Waldes: Mit heimischen Baumarten dem Klimawandel begegnen
Mehr als ein Drittel der Fläche Bayerns ist von Wald bedeckt. Diese Wälder sind nicht nur Lebensraum für unzählige heimische Arten, sie sind darüber hinaus wichtige Klimaschützer, Erholungsraum, Bodenwächter, Wasserspeicher und Luftfilter. Um all diese Funktionen auch für kommende Generationen zu gewährleisten, appelliert der LBV zum internationalen Tag des Waldes, gerade in Zeiten der Klimakrise auf die Vielfalt heimischer Baumarten zu setzen.

Fliegen ohne Risiko: Vogelsichere Glasscheiben am Zukunftsmuseum ausgezeichnet
Der LBV zeichnet die alpha Gruppe und das Deutsche Museum Nürnberg (Zukunftsmuseum) aus. Der LBV-Vorsitzende Dr. Norbert Schäffer überreichte die Plakette „Vogelfreundliche Glasfläche“ an Gerd Schmelzer, den Gründer der alpha Gruppe, und an Marion Grether vom Zukunftsmuseum. Damit würdigt der LBV den Einsatz der Immobiliengruppe und des Museums zum Schutz der heimischen Vögel vor Kollisionen mit Glas.
PM-15-25 Auszeichnung Vogelsicher Deutsches Museum Nürnberg.pdf (388,3 KiB)
PM-15-25 Zukunftsmuseum mit vogelsicheren Glasscheiben - © Peter Stimmler (2,9 MiB)
PM-15-25 Dr. Norbert Schäffer, Marion Grether, Dr. Yasmin Schmelzer, Gerd Schmelzer, Dr. Peter Stimmler - © Stefanie Bernhardt LVB (2,4 MiB)

Kiebitzschutz auf Acker, Wiese und Weide: Jetzt als Betrieb vom LBV auszeichnen lassen
Vor 50 Jahren war das markante „Kiwit“ des Kiebitzes noch ein vertrautes Geräusch auf Wiesen und Feldern. Heute ist der Bodenbrüter stark gefährdet. Weil Moore und Feuchtwiesen selten geworden sind, brütet er mittlerweile vorwiegend auf Äckern – und ist dort auf Landwirtinnen und Landwirte angewiesen, die Rücksicht auf den Bodenbrüter nehmen, seine Gelege bei der Bewirtschaftung aussparen und im Idealfall den Lebensraum für ihn mitgestalten. Um dieses Engagement zu würdigen, zeichnen wir dieses Jahr zum zweiten Mal landwirtschaftliche Betriebe aus, die sich für den Schutz des Kiebitzes einsetzen.
PM-14-25 Feldvogelauszeichnung Kiebitz.pdf (94,5 KiB)
Ackerbrache mit Zaun für Kiebitz (815,4 KiB)
Plakette-Kiebitz_150x150mm-1.png (433,7 KiB)
Kiebitz mit Jungvögel (1,5 MiB)
PM-108-23_Kiebitz_Kueken - Sturm Ralph_LBV Bildarchiv (10,6 MiB)
PM-14-25_Feldvogelauszeichnung Plakette am Hof_Anna-Maria Bissinger.jpg (181,5 KiB)

Keine Wasserkraft in geschützter Alpenzone
Gemeinsam mit dem BN, dem Fischereiverband Schwaben, Mountain Wilderness und CIPRA Deutschland als Dachverband sprechen wir uns gegen das Vorhaben zum Bau einer Wasserkraftanlage in der Trettach bei Oberau aus. Die nun vorliegenden Planungsunterlagen zeigen, dass das Wasserkraftwerk mitten in einem mehrfach geschützten Alpengebiet liegen würde, das jedoch dauerhaft unantastbar bleiben muss.

20 Jahre Monitoring häufiger Brutvögel: So geht es den bayerischen Vögeln
Zwischen Mitte März und Ende Juni kartieren die Ehrenamtlichen entlang einer vorher festgelegten Route innerhalb einer ein Quadratkilometer großen Probefläche viermal im Jahr. Dabei werden alle gesehenen, aber auch die gehörten Vögel punktgenau erfasst.
GP-04-25 20 Jahre Monitoring häufiger Brutvögel.pdf (196,6 KiB)
GP-02-25_Hohltaube - Bosch Marcus_LBV Bildarchiv.jpg (7,8 MiB)
GP-02-25_Schwarzspecht_an_Bruthoehle - Sturm Ralph_LBV Bildarchiv.jpg (11,2 MiB)
GP-02-25_Wintergoldhaehnchen - Derer Frank_LBV Bildarchiv.jpg (7,2 MiB)
Diagramme MhB Hohltaube.pdf (83,3 KiB)
Diagramme MhB Schwarzspecht.pdf (83,6 KiB)
Diagramme MhB Wintergoldhähnchen.pdf (84,1 KiB)
Diagramm MhB Hohltaube.jpg (203,4 KiB)
Diagramm MhB Schwarzspecht.jpg (208,3 KiB)
Diagramm MhB Wintergoldhähnchen.jpg (219,2 KiB)

Stunde der Gartenvögel vom 9. bis 11. Mai
Vom 9. bis 11. Mai 2025 findet zum 21. Mal die „Stunde der Gartenvögel“ statt: Der bayerische Naturschutzverband LBV (Landesbund für Vogel- und Naturschutz) und sein bundesweiter Partner NABU rufen dazu auf, eine Stunde lang die Vögel im Garten, auf dem Balkon oder im Park zu beobachten, zu zählen und zu melden. Im Mittelpunkt der Aktion stehen vertraute und oft weit verbreitete Vogelarten des Siedlungsraums, wie Meisen, Finken, Spatzen oder auch der diesjährige Vogel des Jahres, der Hausrotschwanz.

Zukunft für den Brachvogel: Neue Forschungsergebnisse des LBV ermöglichen besseren Schutz
Schreckensmeldung im Naturschutz: Im November 2024 dokumentiert Europa, dass der Dünnschnabel-Brachvogel ausgestorben ist – der erste Verlust einer Vogelart auf dem Festland in der Neuzeit. Damit seinem Verwandten, dem Großen Brachvogel, in Bayern nicht das gleiche Schicksal ereilt, forscht der LBV seit 2017 mittels GPS-Technologie zu der braun gesprenkelten Vogelart mit dem gebogenen Schnabel.
Erläuterung zur Karte mit Vogelzugrouten:
Flugrouten von Franzi in ihr Überwinterungsgebiet im Süden (blau): Beim ersten Mal ist Franzi einen Umweg über Nordfrankreich geflogen, während sie in den Folgejahren deutlich geradliniger nach Südwesten flog. Flugrouten von Südspanien nach Bayern (violett): Beim ersten Versuch flog Franzi in Südfrankreich zu weit nach Osten und musste dann die Alpen überqueren.

Vogel des Jahres kehrt heim nach Bayern: So gelingt ihm ein guter Start in die Brutsaison
Ein knirschendes Zwitschern, gefolgt von melodischen Tönen – der Hausrotschwanz, Vogel des Jahres 2025, meldet sich dieser Tage mit seinem unverwechselbaren Gesang zurück aus seinem Winterquartier. Doch in Bayern gibt es immer weniger Nischen an Gebäuden zum Nisten und auch Insekten werden als Nahrung zunehmend knapp. Wir geben Tipps, wie sich zum Start in die Gartensaison dafür sorgen lässt, dass der Hausrotschwanz sich wohlfühlt.

Wohnraum sichern: Jetzt Vogelfamilien ein Zuhause bieten
Die Tage werden länger und die bayerische Tierwelt beginnt sich auf das nahende Frühjahr vorzubereiten. Wer aufmerksam ist, vernimmt bereits vermehrt den Gesang von Gartenvögeln wie Kohl- und Blaumeise, Buch- oder Grünfink. Lautstark stecken die Männchen ihr Revier ab und versuchen eine Vogeldame anzulocken. Die ersten Vogelpaare halten sogar schon Ausschau nach geeigneten Brutplätzen. Jetzt ist die passende Zeit ist, um noch Nistkästen aufzuhängen!

Naturschutz beginnt im Garten: Heckenschnitt nur noch bis Ende Februar
Noch ist es draußen vielerorts kalt und ungemütlich, doch der Frühling steht bereits in den Startlöchern. Dann geht es auch in der Vogelwelt wieder rund und die Brutzeit beginnt. Um die Tiere in dieser sensiblen Phase nicht zu stören, appellieren wir, ab März auf den Schnitt von Hecken, Gebüschen und Gehölzen zu verzichten. Wer noch größere Gehölzschnitte vornehmen möchte, sollte das deshalb möglichst schnell tun.

Der Schutz der Artenvielfalt verträgt keine Pausen
Der Trägerkreis des Volksbegehrens Artenvielfalt – „Rettet die Bienen!“ sieht sich auch sechs Jahre, nachdem zehntausende von Menschen in Bayern im Schnee vor den Rathäusern anstanden, um für die Rettung der Artenvielfalt zu unterschreiben, in der Pflicht, unablässig für die Einhaltung der Maßnahmen zu kämpfen. Über 1,7 Millionen Bürgerinnen und Bürger setzten damals ein Zeichen gegen das Artensterben. Mit dem Volksbegehren wurde eine gesetzliche Grundlage dafür geschaffen, Ziele umzusetzen, die sich der Bayerische Ministerrat bereits 2008 mit der Bayerischen Biodiversitätsstrategie gesetzt hatte.

Schaurige Romantik: Bayerns Eulen werben um die Liebe
Zum Valentinstag am 14. Februar werben Bayerns Eulen trotz des Winters bereits um die Liebe. „hUUUUuh … hu, hu‘hu‘huhUUUUuh“ schallen ihre Balzrufe während der Dämmerung. Der LBV empfiehlt allen Bürgerinnen und Bürgern, dieses Naturereignis bei einem Abendspaziergang einmal bewusst zu erleben.

Draußen sein, Spaß haben, Natur schützen: Jetzt Teil der LBV-Gartenjury werden
Lust aktiv im Naturschutz zu werden? Für das Projekt „Vogelfreundlicher Garten“ sucht der LBV noch dringend motivierte Ehrenamtliche, die Teil der LBV-Gartenjury werden wollen. Gleichgesinnte treffen, faszinierende Naturoasen entdecken und dabei einen Beitrag zum Natur- und Artenschutz leisten: Als Gartenbewerterin oder Gartenbewerter lassen sich Spaß und Engagement leicht vereinen.

Von Krimi bis Klima: Was Bayerns Moore für uns leisten
Moore sind aus vielen Krimis nicht wegzudenken. Doch die feuchten Lebensräume sorgen für weit mehr als Spannung und Grusel. Sie speichern Kohlenstoff – wenn sie nass sind. Trockengelegt werden sie hingegen zu gewaltigen Quellen für Treibhausgasemissionen, insbesondere für CO2.
PM-06-25 Tag der Feuchtgebiete am 2. Februar.pdf (392,0 KiB)
Ebenbergfilz - Sabine Tappertzhofen (4,9 MiB)
PM-06-25 Bekassine - Hartl Andreas _LBV Bildarchiv.jpg (4,7 MiB)
PM-06-25 Langblaettriger_Sonnentau - Sturm Ralph_LBV Bildarchiv.jpg (431,2 KiB)
PM-06-25 Moorfrosch_maennlich - Bosch Christoph_LBV Bildarchiv.jpg (6,0 MiB)

Von Wintergästen und Daheimgebliebenen: Die Ergebnisse der 20. Stunde der Wintervögel
Fast 600.000 beobachtete Vögel, über 19.000 Gärten und mehr als 26.500 engagierte Teilnehmende in Bayern – die 20. „Stunde der Wintervögel“ hat erneut gezeigt, wie groß das Interesse an der heimischen Vogelwelt ist.

15 Jahre „ÖkoKids“: Früh übt sich in Sachen Nachhaltigkeit
Der „Welttag der Umweltbildung“ am 26. Januar erinnert an die erste Umweltkonferenz der Vereinten Nationen im Jahr 1972. Dieser Tag zeigt, wie Bildung dazu beitragen kann, ein stärkeres Umweltbewusstsein zu schaffen. Einen entscheidenden Beitrag dazu leistet die Auszeichnung „ÖkoKids – KindertageseinRICHTUNG NACHHALTIGKEIT“ des LBV, die in diesem Jahr bereits zum 15. Mal verliehen wird.

Gefährliche Gifte und skrupellose Methoden: Jahresbilanz im Projekt „Tatort Natur“
Zahlreiche Fälle von Naturschutzkriminalität haben der LBV und die GLUS im Rahmen ihres gemeinsamen Projekts „Tatort Natur“ im Jahr 2024 registriert. Die traurige Jahresbilanz beinhaltet neben zwölf nachweislich vergifteten Großvögeln auch einen Fall, bei dem eine geschützte Vogelart beschossen wurde. Die tatsächliche Zahl der Vergehen dürfte noch deutlich höher liegen.

LBV verlässt Netzwerk X
Der LBV stellt mit sofortiger Wirkung seine Aktivitäten im Sozialen Netzwerk X ein. Bereits seit dem 19. Oktober 2024 hatte der LBV seine Aktivitäten dort ruhen lassen, nun legt er seine Accounts offiziell still, zeitgleich mit seinem bundesweiten Partner NABU.

Vogeltricks gegen eisige Kälte: Plustern, Kuscheln und mehr
Handschuhe, Mütze, Schal: Bayern zieht sich warm an, um gut durch den Winter zu kommen. Doch auch die Vögel im Freistaat haben clevere Strategien entwickelt, bei Kälte und Nahrungsknappheit zu überleben. Viele Vögel haben uns bereits im Herbst verlassen und überwintern im Süden. Doch Standvögel wie Blaumeise, Kohlmeise oder Kleiber widersetzen sich den harten Winterbedingungen und plustern, futtern und kuscheln, um sich warm zu halten.
PM-06-24_Amsel - Derer Frank_LBV Bildarchiv_Web (6,2 MiB)
PM-06-24_Buntspecht_an_Futterstelle - Hopf Dieter _LBV Bildarchiv (3,8 MiB)
PM-06-24_Eichelhaeher_im_Winter - Broders Dr. Olaf (11,8 MiB)
PM-06-24_Haussperling - Tunka Zdenek _LBV Bildarchiv (4,5 MiB)
PM-02-25 Vogeltricks gegen Kälte.pdf (97,8 KiB)

Vorhang auf für Bayerns Wintervögel: Große Zählaktion findet zum 20. Mal statt
Vom 10. bis 12. Januar 2025 werden die Gärten, Parks und Balkone in Bayern wieder zur Bühne für das faszinierende Schauspiel der heimischen Vogelwelt: Dann veranstalten der LBV und sein bundesweiter Partner NABU zum 20. Mal die „Stunde der Wintervögel". Die Aktion ist eine Einladung an alle Bürgerinnen und Bürger, die winterliche Natur vor der eigenen Haustür und vor allem ihre gefiederten Bewohner einmal ganz bewusst zu erleben.